Der Geschirrspüler bekommt in einer Einbauküche einen festen Platz neben der Spüle und braucht dort Anschlüsse für Wasser, Abwasser und Strom. Umgangssprachlich wird das Gerät auch als Spülmaschine bezeichnet. Die Auswahl richtet sich nach Bauart, Breite, Einbauhöhe und der Einteilung des Innenraums. Diese Seite ordnet die Unterschiede ein und nennt die Punkte, die wir im Hiller Küchenstudio vor der Planung mit Ihnen klären.
Vollintegriert, teilintegriert oder Unterbau
Ein vollintegriertes Gerät bekommt eine Front im Dekor Ihrer Küche und verschwindet vollständig in der Zeile. Das Bedienfeld liegt oben auf der Türkante und zeigt sich erst, sobald Sie die Tür öffnen. Ein teilintegriertes Gerät bekommt ebenfalls eine Möbelfront, lässt die Blende oben jedoch frei, sodass Sie Programm und Restlaufzeit bei geschlossener Tür ablesen. Ein Unterbaugerät behält seine eigene Gerätefront und steht unter der Arbeitsplatte. Diese Bauart passt zu Küchen ohne durchgehende Frontlinie und vereinfacht einen späteren Wechsel. Freistehende Maschinen brauchen keine passende Front und lassen sich frei im Raum aufstellen. Grifflose Fronten verlangen ein eigenes Öffnungssystem, denn die Tür braucht dann einen elektrischen Antrieb oder eine Mulde am oberen Rand.
Breite und Einbauhöhe
Das übliche Maß liegt bei 60 Zentimetern Breite und fasst je nach Modell zwölf bis vierzehn Maßgedecke. Schmale Grundrisse und kleine Haushalte kommen mit 45 Zentimetern aus. Der erhöhte Einbau hebt die Maschine 20 bis 30 Zentimeter an und erspart Ihnen das tiefe Bücken beim Beladen. Diese Höhe verlangt einen angepassten Unterbau und wird früh in der Planung festgelegt. Die geöffnete Tür und der ausgezogene Korb brauchen zusätzlich Platz nach vorn, ungefähr 120 Zentimeter Gang zwischen zwei Zeilen halten den Weg frei.
Programme und Sensoren
Die Grundausstattung umfasst Eco, Automatik, Intensiv sowie ein Kurzprogramm. Der Trübungssensor misst die Verschmutzung des Wassers und regelt Wassermenge und Laufzeit danach. Das Eco-Programm läuft länger, arbeitet mit niedrigerer Temperatur und verbraucht dabei am wenigsten Strom. Ein Kurzprogramm spült leicht verschmutztes Geschirr in dreißig Minuten. Die Zeitvorwahl startet den Spülgang zu einer eingestellten Uhrzeit, etwa nachts bei einem günstigeren Stromtarif. Salz und Klarspüler gehören weiterhin dazu, die Enthärtung im Gerät richtet sich nach der Wasserhärte vor Ort. Vernetzte Modelle melden das Ende des Programms an Ihr Handy.
Trocknung und Geräuschpegel
Die Zeolith-Trocknung nutzt ein Mineral, das Feuchtigkeit aufnimmt und dabei Wärme abgibt, sodass auch Kunststoff trocken aus der Maschine kommt. Geräte mit Wärmetauscher arbeiten mit der Restwärme des Spülgangs und brauchen dafür etwas mehr Zeit. Die Türöffnungsautomatik fährt die Tür am Ende einen Spalt auf und lässt die Feuchtigkeit entweichen. Der Geräuschpegel liegt bei sparsamen Modellen zwischen 39 und 44 Dezibel. Dieser Wert zählt vor allem dann, wenn Küche und Wohnbereich in einem Raum liegen.
Verbrauch von Wasser und Strom
Eine Spülmaschine kommt im Eco-Programm mit ungefähr zehn Litern Wasser je Durchgang aus. Das Spülen von Hand verbraucht je nach Gewohnheit deutlich mehr. Das Energielabel nennt neben der Effizienzklasse den Verbrauch für hundert Durchgänge in Kilowattstunden und Litern. Dieser Wert vergleicht zwei Modelle zuverlässiger als die Klasse allein. Die Maschine heizt das Wasser selbst auf und hält die Temperatur nur so lange wie nötig. Ein Anschluss an die Warmwasserleitung senkt den Strombedarf, sofern der Weg zum Speicher kurz ist. Ein voll beladenes Gerät nutzt Wasser und Strom am besten aus, halb gefüllte Durchgänge kosten dagegen unnötig Energie.
Innenraum und Zubehör
Der Oberkorb lässt sich bei vielen Geräten in der Höhe verstellen und schafft darunter Platz für hohe Töpfe. Klappbare Stacheln im Unterkorb nehmen Pfannen und Schüsseln auf. Eine Besteckschublade in der dritten Ebene ersetzt den Besteckkorb und gibt im Unterkorb Raum frei. Halterungen für Gläser fangen dünne Stiele ab. Ein Wasserschutz mit Bodenwanne und Magnetventil unterbricht die Zufuhr, sobald Feuchtigkeit austritt. Die Einteilung des Innenraums richtet sich nach Ihrem Geschirr, deshalb ziehen Sie die Körbe in unserer Ausstellung einmal selbst heraus.
Beratung im Hiller Küchenstudio
Wir im Hiller Küchenstudio in Besigheim planen den Standort der Maschine zusammen mit Spüle, Abfalltrennung und Anschlüssen. Unsere eigene Schreinerei fertigt die passende Front und den erhöhten Unterbau nach Maß. Diese Werkstatt im eigenen Haus gibt es im Kreis Ludwigsburg nur bei uns. Wir planen seit 1965 Küchen und montieren sie mit eigenen Monteuren. Sie vergleichen bei uns Körbe, Fronten und Programme in Ruhe nebeneinander, bevor Sie sich festlegen. Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin und wählen Sie mit uns den passenden Geschirrspüler für Ihre neue Küche.
